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Rückschau auf die Veranstaltungen im Jahr 2017


Fachexkursion PCI Augsburg

Die Fa. PCI gehört zu den Herstellern für chemische Bauprodukte. Seit der Firmengründung im Jahre 1950 werden im Hauptwerk in Augsburg hauptsächlich zementöse Kleber, Dichtmassen und Spezialzemente hergestellt. Moderne und dabei immer spezieller werdende Baustoffe verlangen nach speziellen Lösungen. Sich dabei rasch verändernde Anforderungen fordern eine entsprechend hohe Inovationsrate. Grunde genung für uns, mit der Fa. PCI Kontakt aufzunehmen um eine Produktschulung mit anschliesender Werksbesichtigung zu organisieren. Dank bestehender Kontakte zum Außendienst der PCI war der Grundstein zur Umsetzung unserer Fachexkursion gelegt. Dabei an dieser Stelle herzlichen Dank an meinen Vorstandskollegen und 1. Schriftführer Andreas Kress, der sich um die Vorbereitung und Organisation der Exkursion gekümmert hat.

Wie gewohnt pünktlich sind wir am frühen Dienstagmorgen gen Augsburg aufgebrochen. Der Bus war mit einer Mischung aus Meisterschülern aus dem Maurerhandwerk und altgedienten interessierten FDM-Mitgliedern besetzt. Wie bei Fachexkursionen die von uns organisiert werden, stimmte auch in Augsburg das Verhältnis von Information und Leiblichem Wohl. Hierfür einen herzlichen Dank an alle Beteilgten auf Seiten der Fa. PCI. Hier ist besonders die sehr lebhafte und authentische Werksführung zu erwähnen.

Fazit: Sehr informativ, gerne wieder. Vielleicht ergibt sich aus diesem Kontakt eine weitere Zusammenarbeit mit speziellen Schulungsterminen gewerkespetifisch vor Ort

Frank Schmachtenberger 31.01.17



Verabschiedung der Maurer- und Zimmerermeister 2017

Geschafft! - Noch nicht ganz!!!

Verabschiedungsfeier zum Abschluss der Meisterschule für Maurer- und Betonbauermeister und der Meisterschule für Zimmerermeister.

Eineinhalb Jahre haben sich die Absolventen der Meisterschule bei uns an der Meisterschule auf die Meisterprüfung vorbereitet. Eineinhalb Jahre in denen man eng zusammengewachsen ist. Grund genug die Zeugnisausgabe im Rahmen einer kleinen Feierstunde vorzunehmen. Die Semesterleiter und die Semestersprecher liesen die Schulzeit kurz revue passieren und Seitens der Schulleitung und der Dozenten wurden die besten Wünsche zum Bestehen der Meisterprüfung überbracht. Tradtionell war es die Sache der FDM für einen kleinen Umtunk zu sorgen und so ging es nahtlos vom förmlichen Teil der Veranstaltung, der Zeugnisausgabe, über zum gemütlichen Beisammensein. Bei Sekt, Bier und Knabbergebäck hat man sich der vergagenen drei Semester erinnert und die Veranstaltung fand einen gemütlichen Ausgang.

WIr wünschen an dieser Stelle allen Absolventen der Meisterschule für das Maurer- und Betonbauerhandwerk und den Absolventen der Meisterschule für das Zimmererhandwerk viel Erfolg bei der Meisterprüfung und alles Gute für die Zukunft!


Jahreshauptversammlung 19. März 2017

Die Mitgliederversammlung ist Satzungsgemäß einmal jährlich abzuhalten und gehört zu den festen Terminen im Jahresverlauf der FDM. Abseits des Tages der offenen Tür an der Josef-Greising-Schule haben wir in diesem Jahr einen Sonntagmorgentermin gewählt.

Mit gut 50 Besuchern war die Mitgliederversammlung durchschnittlich besucht und im Rahmen eines Weißwurstfrühstücks wurden die Inhalte der Tagesordnung abgehandelt. Neben dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes, dem Kassenbericht und dem Bericht der Revison gehören die Ehrungen zu den Höhepunkten der Versammlung. Eine wirkliche Besonderheit der diesjährigen Jahreshautversammlung war die Verleihung der goldenen Meisterbriefe an die Absolventen der Meisterschule für Straßenabuer aus dem Abschlussjahr 1967. Die Verleihung der Auszeichnungen wurde vom amtierenden Präsidenten der Handwerkskammer von Unterfranken Herrn Walter Heußlein vorgenommen. Die Liste der für 20- 30- und 40 jährige Mitgliedschaften zu ehrenden ist lange. Nicht alle zu ehrenden haben die Zeit gefunden bzw. haben die eventuelle lange Anreise auf sich genommen um persönlich geehrt zu werden. Entsprechend konnten nur wenige Urkunden persönlich übergeben werden. Alle überzähligen Urkunden für langjahrige Mitgliedschaften werden den zu Ehrenden natürlich mit der Post zugestellt. Die Mitglieder der Vorstandschaft Andreas Kreß und Andreas Pfeuffer erhileten für ihre langjährige aktive Mitarbeit in der Vorstandschaft die die Auszeichnung der Goldenen Ehrennadel.

Die Mitgliederversammlung entlastete die Vorstandschaft und den Kassier per Handzeichen einstimmig, Wünsche und Anträge seitens der anwesnden Mitglieder wurden nicht gestellt.

Die Veranstaltung fand ihren Ausklang bei einem verspätetem Weißwurstfrühstück mit Brezen und einem erfrischenden Weißbier in gemütlicher Runde.

Ich möchte mich hier bei allen Anwesenden für ihr kommen bedanken. Durch Ihre Teilnahnahme machen Sie die Mitgliederversammlung attraktiv und verleihen den Ehrungen einen besonderen Rahmen.Ebenso beanke ich mich bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung. Vielen Dank!

Frank Schmachtenberger
1. Vorsitzender

 Ehrungen für  20-järige, (207 KB)  30-jährige (202 KB) und  40-jährige (193 KB) Mitgliedschaften

 


Wandertag 2017 Lengfurt - Homburg

Wer die Wetterkarte der letzten Tage studiert hat, hätte es wohl kaum für möglich gehalten, dass der Wandertag der fdm überhaupt stattfinden kann. In den Tagen zuvor hat es gerade am Untermain unwetterartig geregnet. Doch in alter fdm-Tradition tat sich der Himmel rechtzeitig auf und bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen stand dem Wandertag 2017 nichts mehr im Weg.


Wenn möglich, soll unser Wandertag fachliches oder bauhistorisches mit einer Wanderung durch die schöne fränkische Heimat verbinden und uns am Schluss in eine gute Einkehr führen. In diesem Rahmen kann man die Gelegenheit nutzen ehemalige Meisterschulkollegen zu treffen, fachsimpeln, neues erfahren und einfach einen schönen Tag erleben.


In diesem Jahr hat es uns nach Lengfurt am Main verschlagen um dort das Zementwerk der Fa. Heidelberg Cement zu besichtigen. Auf Grund der Weitläufigkeit des Firmengeländes und auch wegen des anhaltend schlechten Wetters der vergangenen Tage hat man sich im Zementwerk dazu entschlossen uns für die Besichtigungstour einen Bus zur Verfügung zu stellen. An der Seite des ehemaligen Produktionsleiters Herrn Wiesmann konnten wir die Schritte der Zementherstellung vom Steinbruch bis zur Abfüllung in Silozüge sehen und nachvollziehen. Die Dimensionen der gesamten Anlage war beeindruckend. An dieser Stelle bedanke ich mich ausdrücklich bei Herrn Wiesmann für die kompetente und kurzweilige Führung. Keine Frage blieb offen und kein Einblick blieb uns verwehrt. Mit einem Aufzug sind wir auf das Dach der Entstaubungsanlage gefahren und von dort aus, in 40 m Höhe, hat man einen fantastischen Blick über die Tiefe des Zementwerks, aber auch über das Maintal und den angrenzenden Kallmuth, der zu den steilsten Weinlagen in Deutschland zählt. Über den Kallmuth ging es dann auf der Höhe über dem Maintal nach Homburg um dort einzukehren und auf dem Weg dorthin die Gelegenheit zu nutzen sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und zu plaudern. Für den Weg zurück zum Zementwerk war noch der Besuch der Burkhardus-Gruft geplant. Leider hat sich dort eine Gruppe zum Meditieren eingefunden und so blieb uns der Blick ins Innere verwehrt. Für den Heimweg haben wir die kürzeste Verbindung entlang des Mains gewählt.


Danke noch einmal an alle Mitwirkenden und Beteiligten. Frau Hahmann für die Organisation, Herrn Wiesmann für die Führung, den Verantwortlichen der Fa. Heidelberg Cement für die Möglichkeit des Besuchs, und für den zur Verfügung gestellten Bus und bei allen „fdmlern“ fürs dabei sein.

Frank Schmachtenberger

Anmeldungen  30 (Begrenzte Teilnehmerzahl)
Teilnehmer      26


Abschlussfahrt der Bautechniker 2 nach Wien und Linz

Wien war in diesem Schuljahr das Ziel der Abschlussfahrt der Bautechniker 2. Nach Aufbruch in den frühen Morgenstunden des 5. April, erreichte die Gruppe nach reibungsloser Anreise die Hauptstadt Österreichs um die Mittagszeit. Bei Sonnenschein verbrachte man die Pause im Schlosspark von Schönbrunn und gewann einen ersten Eindruck vom Prunk und der Schönheit der ehemaligen Kaiserstadt. Nach dem Einchecken im Hotel, stand auch schon eine Standrundfahrt unter dem Motto „Architektur und Baugeschichte Wiens“ auf dem Plan. Die historische Bausubstanz im Bereich der Innenstadt überwältigte alle Schüler und machte die sonst oft nur theoretische Baugeschichte greifbar. Wie an einer Perlenkette aufgefädelt, konnten Bauwerke aus den verschiedensten Stilrichtungen, im stetigen Wechsel bewundert werden. Das Hundertwasserhaus, sowie der Rundgang im Garten von Schloss Belvedere, wo im Moment die modernen Tierköpfe des weltbekannten Künstlers Ai WeiWei im krassen Gegensatz zum barocken Ensemble von Belvedere stehen, werden dabei wohl besonders in Erinnerung bleiben. Mit einem gemeinsamen Bummel über den Prater endete schließlich der erste Tag. Am nächsten Morgen wurden wir in der Dombauhütte des Stephansdoms, vom leitenden Steinmetz Herrn Stastny empfangen. Dieser gewährte zunächst einen anschaulichen Überblick über die nimmer enden wollende Arbeit der Steinmetze am Dom aus Kalksandstein. Danach führte er uns in die „heiligen Hallen“ des gotischen Bauwerkes und erläuterte anhand verschiedener Werke die außergewöhnlichen Fähigkeiten der damals in Wien wirkenden Künstler, wie zum Beispiel Meister Anton Pilgram. Außerdem erfüllte uns Herr Stastny auch den Wunsch, die stählerne Dachkonstruktion des riesigen Bauwerkes zu besichtigen, sowie die Außenfassade in luftiger Höhe zu umlaufen. Mit dem herrlichen Rundumblick über Wien vom Südturm aus, endete die eindrucksvolle Führung durch das Wahrzeichen Wiens. Je nach Interesse, verbrachten die Schüler den Nachmittag in der Hofburg oder der Egon Schiele Ausstellung in der Albertina, bevor noch letzte Souvenirs in der Kärntnerstraße besorgt wurden. Seinen kulinarischen Ausklang fand der Tag schließlich am berühmten Naschmarkt, der nur 10 Gehminuten vom Hotel entfernt lag. Die Heimreise am Freitag führte über Linz, wo die größte Industrieanlage Österreichs, das Voestalpine Stahlwerk besichtigt wurde. In der hoch modernen „Stahlwelt“ erlebten die Schüler eine multimediale Informationseinheit zum Thema Stahl und Stahlproduktion, bevor uns die Werkstour über das gigantische Gelände führte. Bleibenden Eindruck hinterließ der Abstich am 106m hohen Hochofen, wo uns der Strom des mit über 2000°C heißen aus dem Hochofen herausschießenden Eisens in seinen Bann zog. Aber auch andere Bereiche, wie das 800m lange Walzwerk, verschiedenen Veredelungsanlagen oder die vollautomatisierte Fertigung und Verschweißung von zum Beispiel Autotüren für den europäischen Markt waren wirklich sehenswert. Voll gepackt mit Eindrücken, traten wir dann schließlich die Heimreise an und erreichten Würzburg wie geplant gegen 21 Uhr. Wir waren uns alle darüber einig, dass wir drei beeindruckende, informative und einfach schöne Tage miteinander verbracht haben.
Matthias Finck

Bild 1: Skulptur von Ai WeiWei
Bild 2: Gruppe vor dem Schloss Belvedere
Bild 3: In der Dombauhütte mit Herrn Stastny
Bild 4: Umlaufen der Außenfassade des Stephansdoms
Bild 5: Voestalpine Stahlwerk Linz
Bild 6: Eindruck aus der Stahlwelt

Diese Abschlussfahrt wurde von den Freunden der Meisterschule mit 50,-- Euro je teilnehmendes Mitglied unterstützt.


Fachexkursion der Straßenbauermeister nach Regensburg

Am 16. und 17. Mai 2017 machte sich die Klasse der Straßenbauermeister auf die Abschlussexkursion. Erstes Ziel der Reise war die Verkehrs- und Betriebszentrale Nordbayern in Fischbach bei Nürnberg. Herr Dipl. Ing. Peter Ermer, der Sachgebietsleiter der VBZ, begrüßte die Meisterschüler in der Autobahnmeisterei.
In seiner Präsentation über die Aufgaben der VBZ gab Herr Ermer den Schülern einen Überblick über die verschiedensten Kontroll- und Steuerungsaufgaben seiner Mitarbeiter. Sämtliche Informationen der Videoüberwachung, der Witterungs- und Temperaturmessgeräte, der Verkehrszählung und der aktuellen Stau- und Unfallmeldungen auf nordbayrischen Autobahnen treffen in Fischbach zusammen. Alle Tunnelbauwerke, groß Brückenanlagen, das LKW Parkleitsystem und die digitale Beschilderung in den Ballungszentren werden von der Zentrale überwacht und gesteuert. 3-4 Operatoren sind rund um die Ohr in der Steuerzentrale, werten die Daten aus, beobachten auf unzähligen Monitoren das Verkehrsgeschehen und verschaffen sich mittels Videoüberwachung einen Bild von der Parksituation auf den LKW Stellplätzen.
Von Nürnberg aus ging die Fahrt weiter nach Regensburg. Stadtführer Haindel brachte den Meistern die Geschichte der fast 2000 Jahre alten Stadt näher. Von den Römern gegründet, war Regensburg lange Zeit auch die Hauptstadt des bayrischen Reichs und zudem Handels- und Marktmetropole der ganzen Region. Die beiden Wahrzeichen der Stadt, der gotische Dom und die Steinerne Brücke beeindruckten die Schüler im besonderen Maße.
Ein feuchtfröhlicher Abend im fürstlichen Biergarten beim Schloss derer von Thurn und Taxis rundete den ersten Tag ab.
Am zweiten Tag stand die Besichtigung der Firma Max Bögl auf dem Programm. Herr Vorkauf, begrüßte die Klasse im Innovationszentrum auf dem Werksgelände und informierte die Meisterschüler zunächst über die Firmengeschichte, die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Unternehmens und die aktuellen Projekte. Herr Knipfer, der Geschäftsbereichsleiter Asphalt, referierte im Anschluss über die Themen „Anforderungen an mittlere Führungskräfte“ und „Autobahngroßprojekt A 3 Nord“. Im Anschluss ging es mit dem Bus durch die verschiedenen Produktionsbereiche auf dem fast 3 km langen Betriebsgrundstück. Zum Abschluss konnten die Schüler noch die neue Asphaltmischanlage, mit einer Stundenleistung von 280 t, besichtigen. Die Anlagen kannten die meisten Schüler schon der BAUMA 16. Hier hatte die Firma Bennighoven diese Anlage als eine der modernsten Mischanlage der Welt präsentiert.
Von Neumarkt aus ging es dann, fast ohne Stau, wieder zurück nach Würzburg.

E. Drexler

Diese Abschlussfahrt wurde von den Freunden der Meisterschule mit 50,-- Euro je teilnehmendes Mitglied unterstützt.


Fachvortrag Homogenbereiche - Altlasten

Zu folgenden Themen haben wir am 15 Oktober 2017 einen Fachvortrag zur Anmeldung ausgeschrieben.

Homogenbereiche - Aus der Bodenklasse wird der Homogenbereich Geotechnische Erkundung, Laborversuche Einteilung von Homogenbereichen mit charakteristischen Kennwerten.
Kontaminierte Bereiche - Altlasten, Gebäudeschadstoffe, Abfall
Planung, Ausführung und Dokumentation von Baumaßnahmen

Mit dieser aktuellenThemenauswahl haben wir das Interesse der unserer Mitglieder geweckt und mehr als 50 interessierte Zuhöhrer aus nah und fern sind der Einladung gefolgt.

Die beiden Referenten Dietmar Johannsen und Alexander Reinhard  beide von der Fa. GMP Geotechnik aus Würzburg haben in kurweilgen Vorträgen die Problematik der  Neuordnung der Klassifizierung von Boden und Fels sowie die Fachgerchte Aufarbeitung und Entsorgung von Altlasten und Abfall im Zuge von Baumaßnahmen ausführlich und aufschlussreich erörtert.

Ich bedanke mich bei den beiden Referenten für die detailreiche und aufwändige Darstellung der Zusammenhänge und freue mich dass wir unseren Mitgliedern mit diesem Fachvortrag  zu einem der aktuellsten Themen der Baubranche eine Fortbildung anbieten konnten.


Fachexkursion FSB Z 3 zu Mafell nach Oberndorf a.N. und zu HECO nach Schramberg

Eine viertel Stunde vor Seminarbeginn liefert uns Mike, der Busfahrer, auf dem Gelände der Firma Mafell ab, so dass wir Zeit hatten das Paradies eines jeden Werkzeugfetischisten zu erkunden. Mafells firmeneigenes Schulungszentrum bietet alles an Spielzeug, was für den Zimmerer interessant ist. Aber bevor wir spielen durften bekamen wir einen Einblick über die Geschichte der Maschinen Fabrik Fellbach, aka Mafell und gingen auf Tour durch die Produktionshallen.
In den Hallen verfolgen wir die Herstellung der Maschinen vom einzelnen Spritzgussteil, über den Zusammenbau der Elektromotoren, bis hin zur endgültigen Montage. Unser Werkführer ist nicht geizig mit Details, zeigt uns jeden einzelnen Schritt und geht auf alle Fragen ein. Nur die Prototypenwerkstatt dürfen wir nicht anschauen.
Zurück im Schulungszentrum wird uns gezeigt, was die, für Zimmererleute interessantesten Maschinen alles können. Das Faszinierendste sind die Details und Massen an Funktionen, die wir teilweise gar nicht kennen, obwohl wir mit diesen Maschinen fast täglich gearbeitet haben.
Mit dem lang gewünschten Stichsägen-USB-Stick im Gepäck machen wir uns auf den Weg zum nächsten Programmpunkt. In Alpirsbach besichtigen wir die ortsansässige Brauerei und probieren uns anschließend durch das Programm der Klosterbrauerei, bevor wir abends, nahe unseres Hotels Essen gehen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen finden wir uns bei HECO Schrauben ein. Der Eine fitter, der Andere ehr weniger. HECO stellt uns ihr breit aufgestelltes Programm an Verbindungsmitteln und deren Einsatzgebiet vor. Auch HECOs Computer-Programm zur statischen Bemessung von Schrauben bei Holzverbindungen sprechen wir ausführlich durch.
Nach der Mittagspause werden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine kann in der Schulungswerkstatt die verschiedenen Schrauben in verschiedenen Einsatzgebieten ausprobieren. HECOs Betonschraube Multi Monti wird einem Abrisstest unterzogen, bei dem wir zunächst schätzen sollen, wie viel kg die Schraube aushält, bevor sie versagt. Eine andere Station zeigt, wie gut eine Vollgewindeschraube eine Ausblattung verstärken kann, indem ein Balken eingespannt und belastet wird, bis er der Länge nach aufreißt.
Währenddessen ist die zweite Gruppe auf der wahrscheinlich lautesten Werkführung. Die Maschinen, die die Schrauben hämmern, schneiden, formen verursachen einen Lärm und Erschütterungen ohne Gleichen. Trotz eines unvermeidlichen Gehörsturzes war es ziemlich interessant zu sehen, wie diese alten Maschinen eine Stahlrolle in tausende Schrauben hämmern.
Der Rückweg verläuft leider nicht so Stau frei, wie der Hinweg. Mike bringt uns trotzdem ohne Stress bis vor die Schule.
Wir bedanken uns für diesen Ausflug bei den Firmen für die interessanten Einblicke, bei Herr Bonn für die Organisation und Mike fürs Bus fahren.
FSB Z3 2016/18 Paul Robben

Diese Fachexkursion wurde von den Freunden der Meisterschule mit 50,-- Euro je teilnehmendes Mitglied unterstützt.


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