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Rückschau auf die Veranstaltungen im Jahr 2018


Verabschiedung der Maurer- und Zimmerermeister 2018

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. - Deshalb bereiten sich angehende Handwerksmeister des Maurer- und Zimmererfachs durch den Besuch der Meisterschule auf die Meisterprüfung vor.

Eineinhalb Jahre gemeinsamen Lernens haben Sie nun miteinander verbracht. Sicher kann diese Zeit als eine besondere Zeit im Lebenslauf eines Handwerkers gesehen werden. Grund genug eben jene Zeit auch gebührend zu beenden. Deshalb hat die Schulleitung der Josef-Greising-Schule gemeinsam mit den Freunden der Meisterschule zu einer gebührlichen Verabschiedungsfeier eingeladen. In feierlicher Atmosphäre mit Grußworten des Schulleiters Johann Schweiger, Resümees der Semesterleiter Konrad Schäfer und Karl-Heinz Bonn sowie der Semestersprecher Nino Silvestro und Paul Robben wurden den Absolventen die Abschlusszeugnisse überreicht. Ehrensache, dass sich auch die fdm an der Ausrichtung der Verabschiedungsfeier beteiligte und im Nachgang für alle einen Imbiss vorbereitet hat. Bei Bier und belegten Brötchen war Gelegenheit sich über die Schulzeit auszutauschen und einen Ausblick in die berufliche Zukunft nach bestandener Meisterprüfung zu wagen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung ergeht besonderer Dank an die Fa. Adolf Würth für die Überreichung hochwertiger Messgeräte zur Ehrung der Jahrgangsbesten und dem gesamten Semester der Meisterschule für Zimmerer. Gemeinsam haben die angehenden Zimmerermeister ein neues Eingangstor für den Werkstattbereich der Schule gezimmert, der Schule gespendet und damit auf lange Sicht bleibenden Eindruck hinterlassen.
Vielen herzlichen Dank!


Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen

Im Jahr 2015 gab es einen Führungswechsel bei der fdm und nun, drei Jahre später stand erneut die turnusgemäße Wahl des Vorstandes an. So war am 10. März 2018 zur Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes geladen. Gut 50 Personen sind der Einladung gefolgt. Die Versammlung fand parallel zum Tag der offenen Tür an der Josef-Greising-Schule statt. Die Sporthalle der Berufsschule war als Tagungsort hergerichtet und bot den Mitgliedern und Gästen einen großzügigen Versammlungsraum. Pünktlich um 11:00 eröffnete der 1. Vorsitzende Frank Schmachtenberger die Versammlung, stellte die ordnungsgemäße Ladung fest sowie die Einhaltung der Tagesordnung, da keine weiteren Anträge gestellt wurden.

Der Begrüßung folgte ein Rückblick auf die Amtsführung in den vergangenen drei Jahren und ein Ausblick auf die Aufgaben der fdm in naher Zukunft. Im Fokus steht hier der Erweiterungsbau, der die ausgelagerten Meister- und Technikerschulklassen wieder in das Haupthaus integrieren soll. Der 2. Vorsitzende Ulrich Schätzlein blickte zurück auf die Arbeit der Vorstandschaft im vergangenen Jahr und schilderte den Mitgliedern detailliert die Aktivitäten des Vereins. Nach dem Vortrag des Kassenberichts und der Kassenprüfung bat der stellvertretende Kassenprüfer Heinz Hußlein um die Entlastung der Vorstandschaft. Die Mitgliederversammlung entlastete die Vorstandschaft einstimmig und machte somit den Weg zur Neuwahl des neuen Vorstandes frei. Der 1. Vorsitzende Frank Schmachtenberger bat in seiner Ansprache die Mitgliederversammlung darum, der Vorstandschaft, so wie Sie ist, in dieser Zusammensetzung, erneut das Vertrauen zu schenken. Den Wahlberechtigten wurde mit Tischauslagen der Wahlvorschlag vorgelegt und so konnte der ehemalige Schulleiter Herr Alois Höfling als Wahlvorstand seines Amtes walten und die Wahl des Vorstandes, der Fachbeiräte, des stellvertretenden Schriftführers und des stellvertretenden Kassiers, sowie der Kassenprüfer vornehmen. Die Wahl erfolgte per Akklamation. Die Wahlvorschläge wurden von der Versammlung jeweils einstimmig angenommen und die Kandidaten nahmen ihrerseits die Wahl zum jeweiligen Amt an.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften sind fester Bestandteil jeder Mitgliederversammlung. So konnten auch in diesem Jahr Urkunden für 20, 30, 40 und 50 Jahre treue Mitgliedschaft an die anwesenden Kollegen überreicht werden. Da nicht alle zu ehrenden den Termin am Samstag wahrnehmen konnten, werden wir ihnen die Urkunden nach Hause zu schicken.

Abschließend richtete der Bürgermeister Dr. Adolf Bauer das Wort an die Versammlung , bedankte sich im Namen der Stadt Würzburg für die geleistet Arbeit und wünschte dem neuen alten Vorstand eine glückliche Hand beim Führen der Geschäft der Vereinigung in der Zukunft.

Ich möchte mich hier bei allen Anwesenden für ihr kommen bedanken. Durch Ihre Teilnahnahme machen Sie die Mitgliederversammlung attraktiv und verleihen den Ehrungen einen besonderen Rahmen.Ebenso beanke ich mich bei allen Mitwirkenden für die Unterstützung. Vielen Dank!

Frank Schmachtenberger
1. Vorsitzender

Ehrungen für  20-järige (292 KB),  30-jährige, (277 KB)  40-jährige (265 KB) und  50-jährige (273 KB) Mitgliedschaften

 

Fachexkursion Fa. Creaton Wertingen; St. Georg Nördlingen

Am Donnerstag den 12.04.18 ist am frühen Morgen ein Bus nach Wertingen zur Firma Creaton gestartet.Dort seht eines der modernsten Ziegelwerke Europas. Im Gepäck gut gelaunte Meisterschüler und ein paar Mitglieder der FdM.
Nach 2 ½ Stündiger fahrt sind wir bei schönstem Wetter am Werksgelände der Firma Creaton angekommen. Nach einem kurzen Imbiss,  aus Kaffee und Butterbrezeln, wurden wir vom Werksleiter empfangen und dann von kompetenten Mitarbeitern durch die Produktionsstätte geführt. Gestartet wurde an der Anlieferungsstelle des Ausgangsmaterials Ton, von dort aus ging es weiter zum Mischer und der Einlagerung des Ton-Lehm-Gemisches, weiter zur Herstellung der Dachziegel-Rohlinge, bis hin zum Brennofen und der Gütekontrolle.
Im Nachgang zur sehr informativen Werksführung sollte eine Produktschulung folgen.Technische Mitarbeiter gingen auf konstruktive Besonderheiten der hier produzierten Produkte ein und stellten bauphysikalische Eigenheiten der Dacheindeckung in den Vordergrund des Vortrages.Den Ausführungen konzentriert zu folgen, fiel nicht allen Teilnehmern leicht, da es sich die Fa. Creaton nicht hat nehmen lassen uns nach der Werksführung zu einem üppigen Mittagessen einzuladen.
Am Nachmittag ging die Reise weiter nach Nördlingen zur spätgotischen St. Georg Kirche.
Bei einem Rundgang um die Kirche konnten wir uns einen ersten Eindruck von dem impossanten Bauwerk machen. Herr Scherbaum, den wir für die Führung engagiert hatten, referierte dabei über die Entstehungsgeschichte und die wichtigsten Merkmale der Kirche. Im Inneren der St. Georg Kirche haben wir die Steinmetzarbeiten und das Gesamtbild bewundert.
Zum krönenden Abschluss haben wir den frisch renovierten Dachstuhl bestiegen, wo wir hervorragendes altes Zimmermannshandwerk bewundern konnten.
Für die Klasse FSB Zi 2, Lobo Deubgen.
Nach einem sehr informativen und schönen Tag, haben wir uns auf die Heimreise gemacht.


Waldwipfelpfad im Steigerwald - Wandertag 2018

Nur dort wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. Diesem Zitat von Goethe folgend machten wir uns auf den Weg zum Wandertag der fdm.

Diesemal war das Ziel der 2016 neu erreichtete Waldwipfelpfad im Ebracher Forst. In der Einladung zum Wandertag wurde dieser Vasenförmige Turm als das imposanteste Holzbauwerk welches die Region zu bieten hat beschrieben. Nicht zu viel versprochen. Bei schönem Frühsommerwetter schlängelte sich die Gruppe der schiefen Ebene entlang der Turmaussenseite in die Höhe. Auf den verschieden Ebenen eröffneten sich neue Blickwinckel in und auf den Wald. Auf dem obersten Rundweg angekommen, breiete sich der Steigerwald in übbigem Grün vor den Betrachtern aus. Begleitet wurden wir von zwei kompeteten Pfadführern, die ausführlich über die Anlage selbst,die Natur drum herum und die Waldwirtschaft als Rohstofflieferant berichteten. So ausführlich, dass aus den geplanten 1,5 Stunden dann 2,5 Stunden wurden. Demzufolge traten wir die eigentliche Wanderung durch den Ebracher Forst Richtung Handtal unverzüglich an. Nach einer knappen Stunde angenehmer Wanderung durch den Wald erreichten wir das Steigerwaldzentrum im Handtal. Nach einer kurzen Erfrischung oder Kaffee und Kuchen erwartete uns dort noch ein Vortrag zum Baustoff Buchenbrettschichtholz und eine Führung durch die Dauerausstellung, begleitet von der dortigen Försterin.

Abschliesend gibt es zu sagen. Eine wunderschöne Veranstaltung, die von den Mitgliedern der fdm gut angenommen wurde. Möge uns der Wettergott weiterhin gewogen sein!


Fachxkursion der Bautechniker nach Bayreuth

Am 08. Und 09. Mai 2018 fuhren die Bautechniker FST 1, zusammen mit ihren Lehrern, Herr Drexler, Herrn Wolf Maximilian und Herrn Zöller für eine zweitägige Exkursion nach Bayreuth.
Die erste Station war die Firme Dennert in Schlüsselfeld. Hier werden verschiedenste Betonfertigteile in großer Stückzahl hergestellt. Herr Schwarz, der Leiter der Niederlassung Schlüsselfeld, begrüßte die angehenden Bautechniker sehr herzlich und führte dann mit zwei Kollegen die Klasse in kleinen Gruppen durch die Produktionsstätten.
Das Brot- und Buttergeschäft der Firma Dennert sind Filigrandecken, Spannbetondecken und Fertigteiltreppen. Hierfür ist die Produktion weitestgehend automatisiert, so dass in Schlüsselfeld bis zu 4000 Treppen pro Jahr hergestellt werden können. Besonders interessant waren die Ausführungen über das icon-Haus, das als Betonfertighaus, im modularen System, ganz den Wüschen des Bauherrn angepasst werden kann.
Von dort aus ging es mit dem Bus dann nach Bayreuth, zu einer Stadtbesichtigung. Herr Christan Weiß, Mitarbeiter der Schulleitung an der BS I in Bayreuth, empfing die Reisegruppe am Eingang zum neuen Rathaus, das mit 12 Stockwerken eines der höchsten Gebäude in der Innenstadt von Bayreuth ist. Von dort aus konnten die Schüler sich einen guten Überblick über die ganze Stadt verschaffen. In der weiteren Stadtführung fügten sich die einzelnen Gebäude und Plätze, die besichtigt wurden, in die virtuelle Karte dieses Turmblicks perfekt ein. Besonders zu erwähnen, das markgräfliche Opernhaus und die Bayreuther Residenz, die beide im barocken Baustil errichtet wurden. Der Abend klang aus, mit einem geselligen Umtrunk in Herzogkeller-Biergarten.
Am nächsten Tag stand natürlich das Festspielhaus auf dem Programm. Bei einer Führung durch das Opernhaus von Richard Wagner, war die einmalige Akustik der Räumlichkeiten im Mittelpunkt der Ausführungen der Stadtführerin. Im Orchestergraben zu stehen, in dem sonst nur hochkarätige Musiker sitzen, war ein feierliches Erlebnis.
Den Abschluss der Reise bildete eine Informationsveranstaltung an der BS 1 in Bayreuth. Hier soll in den nächsten Jahren die komplette Schule neu gebaut werden, mit ca. 11000 m² Unterrichtsräumen- und Werkstätten. Herr Weiß, der das Projekt an der Schule, zusammen mit dem Schuleiter organisiert, schilderte anschaulich die inzwischen 8 jährige Planungsphase. Die Techniker erhielten einen Einblick in die Komplexität der Bauablaufplanung, da während der Bauphase der Unterricht natürlich nach wie vor, im vollem Umfang abgewickelt werden muss. Der Sieger des Architektenwettbewerbes konnte dieses Problem am überzeugendsten lösen. Danach ging es wieder zurück an die Josef-Greising-Schule.
E. Drexler

Diese Abschlussfahrt wurde von den Freunden der Meisterschule mit 50,-- Euro je teilnehmendes Mitglied unterstützt.


Semesterfahrt der Straßenbauermeister 2018

Exkursion der FSS zur Firma BOMAG und zum Finger-Betonwerk

Die diesjährige Semesterfahrt der Straßenbauermeister ging am Dienstag den 15. Mai 2018 zur Firma BOMAG, einem der wichtigsten Hersteller von Verdichtungsgerät für den Erd- und Tiefbau.
Herr Tino Götzelmann, Gebietsleiter der BOMAG-Vertretung für Nordbayern, lud die Klasse zum Hauptwerk nach Boppard ein.
In einem ersten Vortrag erfuhren die Schüler einiges über die große Bandbreite an Baumaschinen, die BOMAG herstellt. Seit einigen Jahren werden neben den klassischen Verdichtungsgeräten auch Kaltfräsen, Bodenrecycler und Asphaltfertiger von der Firma BOMAG gebaut. Nach dieser Einführung wurde die Klasse in drei Gruppen über das 30 ha große Werksgelände geführt. An den verschiedenen hochmodernen Fertigungsstraßen werden sowohl Handverdichter mit einem Gewicht von 60 kg hergestellt, als auch Kaltrecycler mit einem Gewicht von 32 Tonnen.
Zum Abschluss erfuhren die Schüler noch im Detail den Unterschied zwischen Vibriation, Oszillation und dem Asphaltmanger bzw.dem Vario-Control-System für den Erdbau. Je nach Anwendungsfall, Schichtstärke, Verdichtungsmaterial um Umgebungsbedingungen kann der Walzenfahrer sehr individuell agieren, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Eine GPS gesteuerte Auswertung wird inzwischen bei vielen großen Bauvorhaben als Standard vorausgesetzt.
Danach fuhr die Klasse mit ihren Lehrern Herrn Metz und Herrn Drexler nach Koblenz, der Stadt am Zusammenfluss von Mosel und Rhein. Hier gab es eine hervorragende Stadtführung, die bei allen Schülern den Eindruck festigte, dass Koblenz eine sehr schöne Stadt ist. Im alten Brauhaus fand der Abend mit guten Gesprächen und leckerem Essen seinen Ausklang.
Am Mittwochmorgen stand der Besuch des Schacht- und Betonrohrherstellers Finger aus Kruft bei Koblenz auf dem Programm. Das Werk fertigt im Jahr aus ca. 120.000 t Beton Rohre in einer Dimension von DN 300 – DN 2000. Zudem werden hier Betonfertigteilschächte von DN 1000 bis DN 2000 als runde Bauteile und Sonderschächte in individueller Ausführung bis zu 30 t Gesamtgewicht gefertigt, auf Wunsch auch mit Gerinneausbildung und Klinkerbelag. Herr Frank Mertens, der Werksleiter der Firma begrüßte die Schüler und informierte in seinem Vortrag grundlegend über Herstellung und den fachgerechten Einbau von Stahlbetonrohren. Der Werksrundgang war so informativ, dass im abschließenden Gespräch noch einige Fragen zu klären waren.
E. Drexler

Diese Semesterfahrtfahrt wurde von den Freunden der Meisterschule mit 50,-- Euro je teilnehmendes Mitglied unterstützt.


Fachexkursion FSB Z 2 zu Isocell nach Österreich

15 Meisterschüler aus dem zweiten Semester der Fachschule für Zimmerermeister haben sich ins tiefe Österreich auf den Weg gemacht um dort die Kunst des Ein-blas-Dämmens zu erlernen. Neumarkt am Wallersee war das Ziel, dort liegt der Hauptsitz der Fa. Isocell – Zellulosedämmstoffe. Die Fa. Isocell ist auch gleichzeitig Hersteller von Einblasmaschinen. So konnte uns in dem zweitägigen Seminar sowohl die theoretische Basis in Sachen Bauphysik nähergebracht werden, als auch das dazugehörige praktische know how. Um tatsächlich möglichst viel Zeit sinnvoll vor Ort verbringen zu können, sind wir bereits im Laufe des Sonntags angereist. So konnte trotz der großen Entfernung von über 400 km die eigentliche Schulung bereits am Montagmorgen beginnen. Vor Ort waren wir hervorragend untergebracht und für das leibliche wohl war, wie in Österreich nicht anders zu erwarten, bestens gesorgt. An dieser Stelle noch einmal an die Verantwortlichem der Fa. Isocell besten Dank. Alle Theorie ist bekanntlich Grau, dies gilt insbesondere für das Herstellen luft- und winddichter Bauwerksanschlüsse und so wurde uns abschließend Gelegenheit gegeben Folien, Klebebänder und weitere Bauchemieprodukte an realen Modellen nach allen Regeln der Kunst zu verbauen. Bei allen praktischen Anwendungen standen uns echte Profis mit vielen Jahren Baustellenerfahrung zur Seite, was der Fortbildung einen besonderen Reiz und gleichzeitig einen besonderen Wert verlieh.
Vorab gab es für alle Beteiligten eine Teilnahmebestätigung am Seminar. Sobald jeder einzelne eine Baustelle selbstständig unter Aufsicht des Herstellers abgewickelt hat, darf er sich zertifizierter Fachverarbeiter nennen, was für den einen oder anderen sicherlich einen Mehrwert in der späteren beruflichen Praxis darstellt.
Die Vereinigung Freunde der Meisterschulen haben die Fachexkursion mit der Übernahme der Reisekosten unterstützt. Seitens der Fa. Isocell wurde das Semester durchweg für seine hohe Motivation, das tatkräftige Mittun während den einzelnen Ausbildungsabschnitten und die gute bauphysikalische Vorbildung gelobt.
Abschließend möchte ich sagen, eine tolle Fortbildung, die wir mit zukünftigen Semestern gerne wiederholen werden.
Frank Schmachtenberger


Fortbildung - Das neue Werkvertragsrecht im BGB

Mit der zum 01. Januar 2018 in Kraft getretenen Gesetzesänderung zum Werkvertrag im BGB handelt es sich um das größte Gesetzgebungsprojekt im Bereich des privaten Baurechts seit Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs im Jahr 1900. Hinter diesem Projekt verbirgt sich nicht weniger als die Idee, die Rechts- beziehung der am Bau Beteiligten, im Rahmen eines, bis dato gar nicht vorhandenen, Bauvertragsrechts umfassend gesetzlich zu regeln.
Um sich mit diesen Neuerungen und deren Bedeutung für die Baupraxis grundlegend zu befassen, haben 15 Teilnehmer an dem von uns organsierten Fachvortrag zu diesem Thema teilgenommen. Herr Lubojanski als erfahrener Anwalt auf dem Gebiet des Baurechts und des Bauvertragsrechts war Referent der Veranstaltung. In seinem Vortrag stellte er die Neuerungen der Gesetzesänderungen heraus und unterwies die Teilnehmer welche Bedeutung die Kenntnis oder Unkenntnis der einzelnen Regelungen für den Abschluss eines Bauvertrages haben können. Herrn Lubojanski ist es gelungen, durch seinen eloquenten Vortrag, die Aufmerksamkeit der Zuhörer knapp 4 Stunden auf sich zu ziehen. Dabei bleib keine Frage aus dem Publikum unbeantwortet. Für alle Teilnehmer ein hochinformativer Samstagvormittag dessen Wert sich in der Zukunft sicher beweisen wird.

Frank Schmachtenberger


Fortbildung - BIM Building-Information-Modeling

BIM - Was steckt hinter diesem Begriff? Welche Auswirkungen hat die Digitalsierung im Bauwesen für die einzelnen Beteiligten? Littel BIM, Big BIM, open BIM oder doch closed BIM? Was steckt konkret hinter der Idee des 3-D modellierens und welche Standarts werden hierzubenötigt bzw. sind bereits etabliert. Und ist es überhaut noch 3-D oder schon 4, 5 oder 6-D?

Um all diese und viele weitere Fragen zu besprechen und zu diskutieren nutzten wir den Fortbildungsterim zusammen mit der erfahrenen BIM-Anwenderin Kirstin Bunsendal. 

Das Teilnehmerfeld setzte sich aus Handwerkern, Planern bzw. Beteilgten aus dem Gebäudemanagement, sowie aus Anghörigen der Baustoffindustie und Personen aus demLehrbetrieb zusammen. Dementsprechend vielseitig waren die Ansprüche und Sichtweisen der Beteiligten. Im Laufe des Vormittages blieb keine Frage unbeantwortet. Sicher ist jedoch auch, dies war nur der Anfang, der Einstig in das Thema digitales Gebäudemodell. Um diese Thematik weiter zu durchdringen, wird sich jeder für seine Art der Anwendung und Beteiligung am Bauablauf tiefer einarbeiten und spezialisieren müssen.

Aber - der Anfang ist gemacht und das ist gut so!

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